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Bald feiert die Rasse Eurasier das 50jährige Jubiläum
Es ist auch noch das interessante Buch des Rassegründers Julius Wipfel erhältlich. Ich hätte hier gerne einen Link zur Bezugsquelle dieses Buches gesetzt und habe beim entsprechenden Verein Leider bekam ich keine Antwort ... !? Falls Sie sich für das Buch interessieren - über Google finden Sie es :-) |
Wie der Eurasier entstandEurasier - erzüchtet aus 3 Hunderassen: Wolfsspitz, Chow Chow und Samojede. © Foto - mit freundlicher Genehmigung von Leo Schürmann Der Rassegründer Julius Wipfel war ein grosser Hundeliebhaber. Er nahm nach dem 2. Weltkrieg einen großen, schwarzen Hund aus dem Tierheim auf, den wohl kanadische Truppen zurückgelassen hatten. Der Charakter des "Kanadiers" mußte Herrn Wipfel ungemein fasziniert haben, obwohl (vielleicht auch gerade weil) er laut Beschreibungen kein einfacher Hund gewesen sein soll. Viele wölfisch-ursprüngliche Verhaltensweisen soll er an sich gehabt haben. Nach dem Tod des Kanadiers kam ein Wolfsspitz ins Haus, der vom Aussehen her (bis auf die Farbe) wohl dem Kanadier sehr ähnelte, allerdings viel sanfter im Wesen war. Dennoch, seinen Kanadier konnte er nicht vergessen - er sehnte sich nach einem derartigen Hund. Unter den vorhandenen Hunderassen fand er keinen der seinen Vorstellungen entsprach, und so entstand aus einem Wunsch die Idee, sich selbst einen Hund zu erzüchten, so wie er ihm vorschwebte. Doch so schnell wie es sich liest ging es nicht los. Herr Wipfel, schon
immer Hundeliebhaber und gut informiert, verschlang die kynologische Literatur,
informierte sich wo er nur konnte, befragte Wissenschaftler, Verhaltensforscher
und Kynologen, er studierte die Verhaltensweise der Wölfe - er wünschte
sich einen Hund der die sozialen Verhaltensweisen seines Urahn Wolf haben
sollte. Ein ursprünglicher Hund sollte es sein, im Wesen eine Mischung
aus dem heißgeliebten Kanadier und der Wolfsspitzhündin Bella,
angepasst an die heutige ach so zivilisierte Welt. Er fand andere die von seiner Idee ebenso begeistert waren und so begann ein Zuchtprojekt das von Wissenschaftlern begleitet wurde und unter Hundekundlern großes Interesse hervorrief, bei vielen Chow- und Wolfsspitzzüchtern allerdings auf Missfallen stieß. Es gefiel ihnen nicht sehr dass ihre Rassehunde zu einem Mischling verkreuzt werden sollten. Die Wolfsspitz/Chow-Chow-Zucht stand am Anfang und 1960 wurde das Zuchtziel definiert. Diese Hunde, die altstämmigen Eurasier, wurden noch Wolf-Chow genannt. Es gehörte sehr viel Enthusiasmus dazu, sich dem schwierigen und Jahre entfernt liegenden Ziel, eine neue Hunderasse zu züchten, zu verschreiben. Alleine war dieses Ziel nicht zu erreichen, doch eine ständig wachsende Gruppe treuer Weggefährten engagierte sich ebenso wie Herr Wipfel selbst. 1972 fand eine dritte Rasse Eingang in die Zucht: ein einziger Samojede - Cito vom Pol, auch bekannt als Orion von der Bergstraße, wurde mit einigen Wolf-Chow-Hündinnen verpaart.
Ich könnte hier nur nacherzählen oder abschreiben was andere viel besser wissen und schon erzählt haben. Aber die Entehungsgeschichte und der Verlauf der Eurasierzucht ist so interessant, dass ich jedem Eurasierinteressenten nur empfehlen kann, bei Kennern der Rassegeschichte nachzulesen. Die im Internet ausführlichste Beschreibung der Entstehung des Eurasiers fand ich unter nachfolgendem Link, bei der ZG - Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V.: Ursprung und Geschichte des Eurasier von Alfred Müller Lesen Sie diesen Artikel - es lohnt sich. Auch das Buch "Eurasier -Heute-" beschreibt sehr schön die Entstehungsgeschichte und darüber hinaus auch die weitere Entwicklung des Eurasiers. |
Buchtipps:
Eurasier -Heute-
Der Samoyede |
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