Quin der Eurasier im Wonnemonat Mai
Die Hasen hoppeln durch die Gegend und das ist für Quin schon aufregend wenn in ca. 8 meter Entfernung plötzlich so ein lustiges Tierchen vor ihm aus der Wiese springt. Zugegeben: ich finde es weniger lustig und bin recht froh wenn ich diese Tierchen entdecke bevor Quin sie sieht. Nein, er hat keinen besonders ausgeprägten Jagdtrieb, aber mal kurz hinterherrennen um zu sehen was genau das hoppelnde Etwas denn überhaupt ist, will Quin schon.
Also heißt es derzeit besonders "vorausschauend" spazieren gehen, immer die Felder und Wiesen mit scharfem Blick durchforstend. Bei uns herrscht kein Leinenzwang, auch nicht jetzt in der Brut- und Setzzeit, trotzdem sollte man in dieser Zeit ganz besonders auf seine Hunde achten. Die jungen Häschen und Rehkitze fliehen nicht sondern sie ducken sich tief in die Ackerfurche oder das Gras hinein. Leider sind sie somit nicht nur den Hunden, sondern auch den Mähmaschinen und Traktoren schutzlos ausgeliefert.

Ansonsten ging der Mai recht unspektakulär herum. Bis auf einige neue Hundebekanntschaften war nichts besonderes los, was aber keinesfalls Langeweile bedeuten würde. Schon viele Wochen hatte Quin Anna-"Bällchen" nicht mehr gesehen, um so grösser war seine Freude als er sie spätabends nach einem schwül-heißen Tag dann endlich wieder einmal traf. Kurz bevor es dunkel wird, wenn die Hitze nicht mehr so drückend ist und ein feiner Wind über die Wiesen streift, was kann es Schöneres für Quin geben, als dann mit Annabelle durch die Wiesen zu flitzen? :-)
Wir hatten tagelang Temperaturen zwischen 30° und 32° Grad. Ich weiß nicht wer mehr darunter leidet: Quin oder ich?! Nein, solch ein Wetter ist einfach nichts für uns. Wie schön waren doch die Tage als morgens beim ersten Spaziergang der Reif unter den Füßen knirschte während die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervorblitzten. Nun ja, das Gejammere nützt ja nichts, halten wir also öfters mal "Siesta" und verschieben unsere Aktivitäten mehr auf den frühen Morgen und späten Abend.
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